Vortragsreihe und Spezialveranstaltungen

In der öffentlichen Vortragsreihe (donnerstags, 18-19.30 Uhr) laden wir Experten und Expertinnen ein, über unseren Umgang mit Rohstoffen zu reden und mit Ihnen anschliessend zu diskutieren. Jeweils am 1. Sonntag des Monats gibt es eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung. Auch Spezialveranstaltungen des Museums und externe Angebote finden Sie hier. Bitte merken Sie sich die Termine vor und folgen Sie uns auf Facebook, damit Sie keine Veranstaltung verpassen.

Do, 06.09.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (12)

«Lifecycle of a mine»
Was sind die Herausforderungen während den verschiedenen Lebensphasen einer industriell betriebenen Mine? Besonders wichtig ist dabei die Frage, was während dem Betrieb passiert und wenn industrielle Bergbauminen nicht mehr genutzt werden. Was sind die sozial-ökonomischen Herausforderungen, resp. wie kann die lokale Bevölkerung auf die Schliessung der Mine vorbereitet werden? Was machen Bergbau-Unternehmen, damit die „Landung“ in einem anderen wirtschaftlichen Alltag nicht zu hart ausfällt? Die gleiche Sorgfalt, wie bei sozio-ökonomischen Themen gilt insbesondere beim Tagebau, auch für die Ökologie. Was passiert mit der Natur, die vor der Mine da war und die um die  Mine herum existiert? Wie kann garantiert werden, dass diese keine Schäden nimmt und keine problematischen Altlasten zurückgelassen werden? Dieser herausfordernde Themenkomplex und passende Lösungsansätze werden an diesem Abend von Experten vorgestellt und diskutiert.

Referat 1: – Scott Yarrow, Vice President Sustainability Nickel, Glencore: Der Bergbau ist ein langfristiges Geschäft das durch lange Zyklen gekennzeichnet ist. Die Präsenz eines Bergbauunternehmens und seine Aktivitäten prägen die Gemeinden hierbei über die Lebensdauer einer Mine hinaus – beginnend bei den ersten Explorationsaktivitäten bis hin zur Schliessung der Mine. Jede Region hat einen anderen sozioökonomischen und ökologischen Kontext. Um reibungslose und nachhaltige Übergänge zwischen den unterschiedlichen Phasen einer Mine zu gewährleisten, ist es wichtig, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und die ökologischen Massnahmen nicht nur den Besonderheiten der jeweiligen Region anzupassen, sondern auch der entsprechenden Phase, in der sich die Mine befindet. Wie dies bei Glencore umgesetzt wird, wird anhand einiger Beispiele aufgezeigt.

Referat 2: – Bernhard Wehrli, Professor für Aquatische Chemie an der ETH Zürich und an der Eawag: Die Lebensphasen eines Bergwerks beginnen am Schreibtisch. Die Minengesellschaften erarbeiten Berichte für die Umweltverträglichkeitsprüfung, welche aufzeigen, wie während dem Betrieb beispielsweise Grenzwerte für die Wasserqualität eingehalten werden sollen. Immer wichtiger werden auch freiwillige Berichte zur Nachhaltigkeit, welche unter anderem über den CO2-Fussabdruck Auskunft geben. Die Industrie erarbeitet aber auch Richtlinien, wie Wasserkonflikte zu vermeiden sind. Welche dieser Regeln sind griffig genug, um Umweltschäden durch Bergwerke zu verringern?

Moderation der Podiumsdiskussion: – Dario Pelosi, Wirtschaftsredaktor, Schweizer Radio und Fernsehen SRF

Die Diskussion findet in Deutsch statt. Das Referat von Scott Yarrow ist in Englisch, wird aber simultanübersetzt.

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 13.09.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (9)

«Rohstoffhandelsplatz Schweiz»
Die Schweiz ist traditionell ein weltweit bedeutender Handelsplatz für Rohstoffe, dessen Bedeutung im letzten Jahrzehnt markant zugenommen hat. Dies obwohl unser Land kaum eigene Bodenschätze beherbergt. Der Standort Schweiz bietet internationalen Handels- und Bergbaufirmen markante Vorteile, wie tiefe Steuern und eine schwache staatliche Kontrolle, verbindliche Rechtsgrundlagen und stabile politische Verhältnisse. An diesem Abend werden wir zusammen mit den eingeladenen Expertinnen und Experten auf die Bedeutung und die damit verbundene Verantwortung des Rohstoffhandelsplatzes Schweiz, sowie den Standort Zug eingehen. Zusätzlich wird Einblick in die tägliche Arbeit eines Rohstoff-Händlers gegeben. Zum Schluss wird das gesellschaftlich teilweise kontrovers wahrgenommene Thema im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammen mit den anwesenden Fachleuten besprochen

Referat 1: – Julie Tomka, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen SIF
Frau Tomka wird in Ihrem Referat aus einer interdepartementalen Perspektive auf die Schweizer Rohstoffbranche eingehen und unterschiedliche Themen behandeln. Zum einen wird Sie die Bedeutung und die Herausforderung des Rohstoffhandelsplatzes Schweiz aufzeigen. Zum anderen aber auch welche Verantwortung die handelnden Unternehmen und der Staat selbst dabei tragen. Auch die Rolle einer Aufsichtsbehörde sowie die aktuelle politische Lage werden in Ihrem Referat behandelt.

Referat 2: – Martin Fasser, Präsident der Zuger Commodity Association
Herr Fasser wird in seinem Referat den Fokus auf die Geschichte und Gegenwart des Rohstoffhandelsplatzes Schweiz sowie auch den Standort Zug legen. Zusätzlich gibt er Einblicke in die tägliche Arbeit eines Rohstoffhändlers. Zum Schluss darf gerne politisch über die Thematik diskutiert werden.

Moderation der Podiumsdiskussion: – Dr. iur. Elisabeth Bürgi Bonanomi, Rechtsanwältin, University of Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Hinweis: Diese Veranstaltung wurde vom 9. August 2018 auf 13. September 2018 verschoben!

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 20.09.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (13)

«Rohstoffaufnahme des menschlichen Körpers»
Wie reagiert der Körper auf die innere Aufnahme und den äusseren Kontakt verschiedener erwünschter und unerwünschter Stoffe? Der menschliche Organismus ist nebst organischen Stoffen, wie z.B. Kohlenhydrate und Vitaminen in Nahrungsmitteln, auch auf diverse mineralische Rohstoffe angewiesen. Diese Mineralien werden von Pflanzen während ihrem Wachstum aufgenommen, im Zellmaterial eingelagert und dann über das Essen aufgenommen. Ebenso sind gelöste Stoffe im Trinkwasser vorhanden. Einige dieser Stoffe sind prinzipiell lebensnotwendig (z.B. Kalzium für den Knochenbau), andere wiederum können die Körperfunktionen beeinträchtigen, oder Organe schädigen. Wie funktionieren diese Stoffe im Körper und was passiert, wenn zu wenig oder zu viel aufgenommen werden? Um Krankheiten oder Verletzungen zu behandeln hat der Mensch während seiner Zivilisationsgeschichte aber nicht nur Wirkstoffe entwickelt, die eingenommen werden müssen, sondern auch Salben, die über die Haut aufgenommen werden. Hinzu kamen neuzeitliche Produkte für den Sonnenschutz der Haut und ihre Pflege mit Kosmetika. Diese Produkte enthalten nebst natürlichen oder chemischen Bestandteilen oft auch mineralische Stoffe. Wie werden diese Stoffe aufgenommen und wie wirken sie?

Referat 1: – Hugo Schurgast, eidg. dipl. Apotheker ETH, Principal Scientific Advisor, Antistress AG (Burgerstein)
Mineralstoffe und Spurenelemente gehören wie die Vitamine zu den Mikronährstoffen. Sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Zur Erhaltung der Gesundheit und zur Wiederherstellung bei Krankheiten müssen wir daher diese lebensnotwendigen Substanzen von aussen aufnehmen – sei es über die Ernährung oder allenfalls auch möglichst gezielt über eine Supplementierung. Es werden wichtige Eigenschaften, Anwendungsmöglichkeiten und neue Studienergebnisse von Mineralstoffen und Spurenelementen (z.B. Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen, Selen, Jod) vorgestellt. Zudem wird auch der Einfluss von toxischen Spurenelementen wie Blei, Aluminium, Cadmium, Quecksilber aus der Nahrungskette, aber auch aus anderen Quellen gezeigt.

Referat 2: – Dr. Christian Surber, Professor für Spitalpharmazie und Dermatopharmakologie, Universität Basel
Die Haut ist unser grösstes Organ und schützt uns mit seinen fast 2 Quadratmetern sehr effizient vor vielerlei Umwelteinflüssen. Gleichzeitig wird die Haut aber auch dazu benutzt, Wirkstoffe mittels Pflaster oder Salben in den Körper einzubringen. Es stellt sich also die Frage «wie dicht» oder «wie durchlässig» ist unsere Haut und was geschieht mit all den Kosmetika die wir uns täglich auf die Haut streichen? Anhand von verschiedenen Beispielen – von Новичок (Novichok) über Kortikosteroide (Arzneistoffe) oder Parabene (Konservierungsmittel) bis zu Benzophenon oder Zinkoxid (Sonnenschutzfilter/Nanopartikel) – wird die Haut als Schutz- und Absorptionsorgan beleuchtet.

Moderation der Podiumsdiskussion: Eva Keller, Institut WERZ Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Fr, 21.09.2018, 11-22 Uhr | Filme für die Erde Festival

Filme für die Erde, das Festival für Nachhaltigkeit gleichzeitig in über 16 Städten der Schweiz und Liechtenstein: Filme für die Erde Festival

Do, 04.10.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (14)

«Mehr sein, weniger haben: Glück und Konsum»
Was sind die tieferliegenden Motive unseres Handelns, wenn wir das Glück (im Konsum) suchen. Worum geht es eigentlich? Welche theoretischen Deutungen des Konsums gibt es in der Psychoanalytik, wofür steht Konsum? Konsum macht nicht automatisch glücklich. Aber wie wird denn Glück hergestellt? Übermässiger Konsum fördert auch den seelischen oder materiellen Ressourcenverbrauch, was beides problematisch werden kann. Welche Ansätze und Lebensmodelle gibt es, wie ein zufriedenes Leben geführt werden kann, ohne uns und den Planeten zu plündern? Wie gelingt es, dass weniger zu mehr wird, ein einer Zeit, wo alles permanent verfügbar scheint und dauernd Kauf- und Erlebnisangebote locken? Diese und andere Fragen thematisieren und diskutieren eine Suffizienzexpertin und Umweltpsychologin, mit einem Psychoanalytiker. Diskutieren Sie mit und lassen Sie sich herausfordern und inspirieren.

Referat 1: – Annette Jenny, WWF Schweiz, Leitung Abteilung Wirkungs- und Strategiesupport:
«Genug genügt», «More Fun, Less Stuff» oder «Einfach besser leben»: Ratgeber zum Entrümpeln und zur Entschleunigung des Alltags florieren und versprechen: Konsumreduktion führt zu mehr Zufriedenheit und schont gleichzeitig die Umwelt. Tatsächlich wird eine Reduktion unserer Ressourcenverbräuche in Zukunft notwendig sein – aber kann dies tatsächlich kompatibel sein mit einem guten Leben? Oder ist es schmerzhafter Verzicht? Annette Jenny präsentiert Erkenntnisse aus Praxis und der sozialpsychologischen Forschung zu den Themen Konsum, Suffizienz und Lebensqualität.

Referat 2: – Olaf Knellessen ist Psychoanalytiker in eigener Praxis in Zürich:
Zur Flüchtigkeit des Seins und Ihrem Glück: Ob man dem Mehr-haben-Wollen durch ein Mehr-Sein entkommt, ist eine Frage. Stehen doch beide Kategorien vor allem im Zeichen des Mangels, dass wir uns trotz allem Bemühen immer wieder nicht haben und ebenso in unserem Sein auf Andere und Anderes angewiesen sind. Das macht die Sache und unser Dasein zwar prekär, hält sie aber auch in Bewegung und eröffnet die Chance auf dieses Glück, sich verlieren und vergessen zu können. So kehrt der Mangel an Haben und Sein die Dinge immer wieder um und wird zum Überschuss, sich immer wieder neu zu orientieren, neu zu formen und neu ausrichten zu müssen. Diesen Linien soll anhand von Beispielen aus dem Leben und aus der Kunst und der Kultur nachgegangen werden. Ein Konsum anderer Art.

Moderation der Podiumsdiskussion: Samuel Perret, Institut WERZ Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

13. August bis 12. Oktober 2018 | Erlebnisworkshop «Steinzeitliche Schatzsuche»

Sommeraktion für Schulklassen
Bereits in der Steinzeit wurden die Schätze der Natur abgebaut und genutzt. Viele Rohstoffe waren im Umland der Siedlungen zu finden, andere mussten von weit her eingetauscht werden.
Von August bis Oktober begeben sich Schulklassen im Wald auf Rohstoff-Schatzsuche. Sie erfahren den Umgang und den Handel mit Rohstoffen in der Steinzeit und vergleichen ihn mit der heutigen Zeit.
Der Workshop lässt sich über die Steinzeit hinaus mit den Arbeitsfeldern Arbeit, Pflanzen – Tiere – Lebensräume, Mitmensch und Raum und Zeit des Fachbereichs Mensch und Umwelt verbinden. Er kann auch gut mit anderen Angeboten des Museums kombiniert werden.

Für Schulen aus dem Kanton Zug kostenlos; ausserkantonale Klassen bezahlen pro Workshop pauschal Fr. 40.00 und Fr. 2.00 Eintritt pro Kind.
Termine nach Vereinbarung: 041 728 28 87 / info.schulklassenbesuch@zg.ch

Flyer Erlebnisworkshop Rohstoffe KMUZ (pdf)

So, 30.09.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Rohstoffgeschichten

Von den Ressourcen der altsteinzeitlichen Jägerinnen und Sammler bis zum Recycling im 21. Jahrhundert.
Öffentliche Führungen durchs Museum und durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Do, 18.10.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (15)

«Stein und Wein»
Die Geschmacksvielfalt von Wein ist nicht nur ein Ergebnis der Rebsorte, dem Standort, oder der Art des Kelterns, sondern auch vom Boden. Wie aber beeinflusst der Untergrund des Rebbergs den Geschmack des Weins? Gibt es Stein im Wein? Oder anders gefragt: Unterscheiden sich Weine, die auf verschiedenen Böden und Gesteinen wachsen, im Geschmack? Welche kulturelle und emotionale Bedeutung hat der Boden für den Weinbau und für die Geologie? Wie wird im Weinbau ganz generell auf günstige oder ungünstige Umwelteinflüsse reagiert? Solche Fragen stehen im Zentrum dieser Veranstaltung, bei der ein Weinbaufachmann und ein Geologe über die Einflüsse auf die Geschmacksbildung von Wein sprechen und diskutieren. Die beiden Experten werden vorstellen, wie verschiedene Anbaumethoden die Bodenbeschaffenheit und den Standort berücksichtigen und wie im Weinbau auf die sich ändernden klimatischen Bedingungen reagiert wird. Nach den Referaten gibt es eine Degustation ausgewählter Weine, die den Stein im Wein sensorisch erlebbar machen.

Referat 1: – Dr. Rainer Kündig, Chefredaktor Stein und Wein, Geschäftsführer NEROS (Netzwerk mineralische Rohstoffe Schweiz) und Weingeniesser, Buchprojekt «Stein und Wein» – Nach zehn Jahren wurde ein Wunsch der Geologen wahr, die gesammelten Weisheiten über Zusammenhänge von Stein und Wein niederzuschreiben. Kenntnisse, Vermutungen und Träume, die schon lange in Geologenkreisen zirkulierten, selten jedoch über Stammtischgespräche hinaus kamen. Im Spätherbst 2018 erscheint nun ein besonderer Stein- und Weinjahrgang, der erste in seiner Art, mit 600 Seiten vergnüglicher Information, neuen Denkweisen und einer spannenden önogeologischen, Unterteilung der Schweiz. Rainer Kündig, Chefredaktor und Mitautor, berichtet aus Inhalt und Werdegang dieser «Enzyklopädie des Schweizer Weins». Mehr Infos zum Buch-Projekt «Stein und Wein»: steinundwein.ch

Referat 2: – Prof. Dr. Peter Schumacher, Leiter Forschungsgruppe Weinbau, Dozent für Weinbau und Pflanzenphysiologie, ZHAW
Einfluss des Bodens auf die Qualität des Weins: Die Qualität und die Eigenschaften eines Weins werden durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, die von der Sorten- und Standortwahl, über die Bewirtschaftung der Reben und die Weinbereitung bis zur Aufmachung des Weins im Verkauf reichen. An einem konkreten Beispiel wird der Einfluss des Bodens auf den Wasserhaushalt beschrieben und anschliessend die Auswirkung unterschiedlicher Wasserversorgung auf das Wachstum der Rebe und die Einlagerung von wertbestimmenden Inhaltsstoffen in die Traubenbeeren erklärt.

Moderation: Samuel Perret, Institut WERZ Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

So, 21.10.2018, 14-17 Uhr | Gold und Finissage

Dem Gold auf der Spur

Zum Ende der Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte» präsentieren wir den Rohstoff Gold aus archäologischer Sicht.
Archäotechniker Johannes Weiss berichtet von seinen Erlebnissen als Goldsucher in Schweizer Gewässern. Kinder können selber Gold waschen.

Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Wir empfehlen zudem:
Schweizerische Goldwäschervereinigung: Goldwaschmaterial und Kurse

Sa, 27.10.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair-Café im Neubad und Schweizerischer Reparaturtag

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 27. Oktober 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Weitere Veranstaltungen

Wir empfehlen folgende Veranstaltungen zum Umgang mit unseren Rohstoffen:

Velobörsen 2018

An den Velobörsen in der ganzen Schweiz warten schöne, günstige und fahrtüchtige Velos auf eine neue Fahrerin oder einen neuen Fahrer:
Velobörsenkalender von Pro Velo

Vergangene Veranstaltungen

So, 2.9.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Einstündige, öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Sa, 01.09.2018 14-24 Uhr | 7. Zuger Kunstnacht

Kunstschaffende aus der Region setzen sich im Rahmen der Zuger Kunstnacht und anlässlich der Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte» künstlerisch mit Rohstoffen und Ressourcen auseinander. An der Bar kann man sich mit Getränken erfrischen und mit Suppe stärken.
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Vollständiges Programm: www.zugerkunstnacht.ch

Do, 30.08.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (11)

«Bergwerk Stadt – Abfall ist wertvoll»
Abfall ist Rohstoff: In Städten und wo sonst viele Menschen leben, wohnen und konsumieren, entsteht eine sogenannte «urbane Sekundär-Rohstoffmine». Es gilt, diese kurz- oder mittelfristig gelagerten Rohstoffe zurückzugewinnen, etwa aus dem Abfall oder aus dem Gebäudebestand. Das «Urban Mining», das Rückgewinnen dieser urbanen Sekundär-Rohstoffe wird zunehmend auch von marktwirtschaftlichen Motiven geleitet, denn die vermeintlichen Abfälle sind ökonomisch wertvoll. Darum ist es faszinierend zu erfahren, wo die Schweiz in diesem Bereich bereits steht oder wo noch weitere Rohstoffminen auf ihren Abbau warten. Anhand von alltäglichen Abfällen wird der Begriff «Urban Mining» im Vortrag veranschaulicht: Das Publikum erhält einen Blick hinter die Kulissen des Kehrichts und des Recyclings.

Referat 1: – Christian Wirz-Töndury, Dozent an der Hochschule für Technik Rapperswil und Leiter des Zuger Institut WERZ – Wissen Energie und Rohstoffe Zug

Christian Wirz zeigt in seinem Referat, wie heute in Strassen, Häusern und in Abfällen nach Rohstoffen geschürft wird. Doch wie wird aus einer Gürtelschnalle, welche im Abfallsack landet wieder ein Stahlträger? Und weshalb ist sogar der Gang zur Toilette für Sekundär-Rohstoff-Mineure interessant? Ein Blick in die Zukunft, beispielsweise aufs Schürfen in Minergie Häusern runden den Vortrag ab und geben einen Einblick in die neue Sichtweise der Rohstoffgewinnung und dem Denken in Stoffkreisläufen.

Referat 2: – Patrick Geisselhardt, Geschäftsführer Swiss Recycling, Dachorganisation der Recycling-Systeme in der Schweiz
Patrik Geisselhardt referiert über den Wert einzelner Bodenschätze anhand von konkreten Beispielen wie Plastikverpackungen oder Elektro-Geräten. Es werden die Werte des Recyclings in unserer Gesellschaft erörtert und bildhaft der Umgang mit Abfällen gestern, heute und morgen aufgezeigt. Schliesslich werden mögliche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des Urban Mining und einem optimierten Umgang mit Rohstoffen, Stichwort Kreislaufwirtschaft, diskutiert.

Moderation der Podiumsdiskussion: – Christian Wirz-Töndury

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 23.08.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (10)

«Faszination Edelsteine und Kristalle»
Funkelnde Edelsteine und Kristalle ziehen die Menschen seit Jahrtausenden magisch an. Wir erfahren einiges über die Geschichte und Bedeutung der Bergkristalle. Im Fokus steht der Quarz, der nicht nur schön aussieht, sondern ein Rohstoff mit vielen verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten ist. Das Handwerk der Strahlerei hat sich zwar im Laufe der Zeit verändert, doch auch bei zeitgenössischen Grossbauprojekten wie der NEAT spielt es eine Rolle. Ebenso faszinierend wie die hiesigen Bergkristalle sind Edelsteine aus aller Welt. Doch beim Handel mit den wertvollen Steinen muss deren Echtheit und Herkunft zuverlässig nachgewiesen werden können. Neuartige Verfahren ermöglichen hohe Transparenz und Rückverfolgbarkeit, womit sichergestellt werden kann, dass die Steine auch „echt“ und wertvoll sind. Führend dabei ist das Gübelin Gemmologische Labor in Luzern, in das wir mit einem Vortrag Einblick erhalten.

Referat 1: – Peter Amacher, Geologe, Strahler, Mineralienaufseher des NEAT-Basistunnels und Autor:
Bergkristalle (Quarze) haben seit Beginn der Menschheit eine grosse Bedeutung. Erste Werkzeuge aus Bergkristall wurden im Kanton Uri durch Steinzeitmenschen schon vor 8‘000 Jahren hergestellt. Über die Antike bis ins späte Mittelalter hat sich der Verwendungszweck von Bergkristallen ständig verändert. Erst im 18. Jahrhundert kam dann allmählich der wissenschaftliche Aspekt dazu. Heute stehen das Sammeln und die Freude an den schönen Steinen im Vordergrund. Peter Amacher gibt einen Einblick in die Entwicklung der Strahlerei, in die Geschichte der Schweizer Mineraliensuche und in die Bedeutung des Bergkristalles als Rohstoff.

Referat 2: – Klemens Link, Head of Development Gübelin Gem Lab, Luzern:
Bislang konnten gemmologische Labore (Gemmologie ist ein Teilgebiet der Mineralogie und der Fachausdruck für Edelsteinkunde) höchstens das Herkunftsland eines Edelsteines bestimmen. Kritischen Konsumenten reicht das jedoch längst nicht mehr. Sie hinterfragen zu Recht die Bedingungen des Edelsteinabbaus und fordern eine überprüfbare Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Um dies zu ermöglichen, entwickelt das Gübelin Gem Lab unter dem Namen «Provenanceproof» eine Reihe neuer Technologien, durch welche sich Edelsteine zu jedem Zeitpunkt zur ursprünglichen Mine zurückverfolgen lassen. Als erste Technologie wurde ein Vaterschaftstest für Smaragde auf den Markt gebracht (Emerald Paternity Test), der nun um ein digitales Logbuch auf Basis neuster Blockchain-Technologie ergänzt wird.

Moderation der Podiumsdiskussion: Dr. Sonja Andrea Stadlin, Geologin und Gemmologin

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr; mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Diese Veranstaltung ist auch für Familien mit Kindern und für Jugendliche geeignet.

Do, 05.07.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (8)

«Seltene Metalle für die digitale Welt»
Der zunehmende Verbrauch von Edel- und Spezialmetallen für moderne Technologien stellt unsere Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Mit der so genannten Energiewende wird die europäische und schweizerische Energieversorgung grundlegend umgestaltet. Auch der Bedarf an mobilen Endgeräten (wie Smartphones, Tablets und Laptops) wird in den nächsten Jahren weltweit weiterhin rasant ansteigen. All diese Technologien benötigen für ihre Funktionen Metalle, deren Gesamtvorkommen auf der Erde gering und zudem ungleich verteilt ist. Am Anlass wird thematisiert, welche Herausforderungen dies mit sich bringt, wie wir sicherstellen können, dass wir auch in Zukunft über diese wichtigen Rohstoffe verfügen, und wie wir sie nachhaltig gewinnen, einsetzen und wiederverwerten können.

Referat 1: – Dr. Patrick Wäger, Leiter Labor für Technologie und Gesellschaft, Empa St. Gallen
Seltene Metalle sind in der Erdkruste deutlich weniger häufig vertreten als klassische Industriemetalle wie Aluminium, Eisen oder Zink. Trotzdem sind sie nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken: Indium beispielsweise finden wir als transparentes und leitendes Indiumzinnoxid in Flachbildschirmen, die Seltenerdelemente Neodym, Dysprosium und Praseodym als Bestandteile von Permanentmagneten z.B. in Elektromotoren, oder Tantal in Elektrolytkondensatoren für miniaturisierte elektronische Geräte. Der zunehmende Einsatz seltener Metalle u.a. in der Informations- und Kommunikationstechnologie stellt uns vor verschiedene Fragen. Haben wir genug von diesen Metallen, um deren Nachfrage zu decken? Weshalb gelten aus heutiger Sicht viele seltene Metalle als „kritische Rohstoffe“? Wie können wir verantwortungsvoll mit diesen Metallen umgehen? In seinem Vortrag wird Patrick Wäger diesen Fragen nachgehen und berichten, was die Forschung dazu zu sagen hat.

Referat 2: – Dr. Christian Hagelüken, Director EU Government Affairs, Umicore AG & Co. KG
Die europäische Industrie ist in hohem Mass abhängig von Metallimporten für die Umsetzung der Energiewende, für den Fahrzeugbau und für andere High-Tech Produkte. Elektronikaltgeräte bilden eine heimische Sekundärlagerstätte, durch deren effizientes Recycling ein wichtiger Beitrag zur Rohstoffversorgung geleistet werden kann. Allerdings sind in der Praxis auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft noch eine Reihe von Hindernissen zu überwinden. Es gilt, effiziente Prozessketten zu entwickeln, die mit hohen Ausbeuten auch die meist nur in Spuren enthaltenen wirtschaftsstrategischen Metalle aus komplexen Materialkombinationen gewinnen. Innovative Recyclingverfahren allein reichen allerdings nicht aus. Nur wenn Altgeräte umfassend gesammelt und solchen qualitativ hochwertigen Prozessen zugeführt werden, kann das Potenzial vollumfänglich genutzt werden. Hier bestehen derzeit noch erhebliche Defizite, und es bedarf neuer Formen der Akteurskooperation, Sammel- und Recyclinganreize sowie der Schaffung transparenter Stoffströme. Um eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft zu erreichen, sind auch unterstützende gesetzliche Rahmenbedingungen entscheidend. Der Vortrag erläutert die Chancen und Herausforderungen des Recyclings von Elektroaltgeräten aus der Praxisperspektive eines führenden Materialtechnologie- und Recyclingunternehmens.

Moderation der Podiumsdiskussion: – Alessandra Hool, Geschäftsführerin “Entwicklungsfonds Seltene Metalle” (ESM Foundation)

Ort: FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20/22, 6300 Zug; vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug
Zeit: 18 bis 19.30 Uhr (ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung gratis besucht werden)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 21.06.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (7)

«Kunststoffe: Fluch oder Segen?»
Kunststoff ist im Alltag des 21. Jahrhunderts allgegenwärtig, aber nicht frei von Schwierigkeiten. Die Herstellung basiert grösstenteils auf Erdöl, und Kunststoffabfälle verschmutzen die entlegensten Winkel unseres Planeten auf Jahrhunderte hinaus. Welches sind die Chancen und Vorteile, die Kunststoff gegenüber anderen Werkstoffen so beliebt macht? Und ist Kunststoff-Recycling die richtige Antwort auf den zunehmenden Plastikabfall, oder liegt die Lösung in neuen, biobasierten Kunststoffen?
Die Archäologie der Zukunft wird das 20. und beginnende 21. Jahrhundert der «Plastikzeit» zuordnen. Der Siegeszug des Kunststoffs begann mit der Entwicklung erdölbasierter Kunststoffe zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die zunehmende Verfügbarkeit von Erdöl beschleunigte das Wachstum der Kunststoffindustrie nach dem zweiten Weltkrieg. Das neue Material bot viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Werkstoffen. Heute werden rund 4 Prozent der jährlichen Erdölproduktion zu Kunststoff verarbeitet, und fast gleich viel wird zusätzlich als Energie für dessen Herstellung verbraucht.
Mehr und mehr zeigen sich auch die Schattenseiten des Produktes. Kunststoffe sind sehr beständig und zersetzen sich erst nach Jahrhunderten. Dabei entstehen giftige Chemikalien und Mikroplastik, der sich im Wasser, in den Böden und schliesslich auch in unserer Nahrungskette anreichert. Zudem ist Erdöl als Ausgangsmaterial endlich. Für die Zukunft sind daher einerseits neue Kunststoffe gefragt, die nicht auf Erdöl basieren und solche, die ohne Rückstände abbaubar sind. Anderseits braucht es Lösungen, die eingesetzten Mengen zu reduzieren und für das Recycling der Kunststoffe.

Referat 1: – Daniel Schwendemann, Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung der HSR Hochschule für Technik Rapperswil

Daniel Schwendemann stellt in seinem Beitrag die Chancen der Kunststofftechnik in den Vordergrund und gibt Einblicke in zukunftsweisende Forschungsprojekte und Anwendungen. Auch kritische Aspekte werden diskutiert. Im Bereich des Recyclings werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dazu gehört auch Creamelt, ein an der HSR Hochschule für Technik in Rapperswil entwickeltes Projekt, das alte Skischuhe rezykliert und in Material für 3D-Drucker umwandelt. Hierfür wurden sie 2017 mit dem Materialica Gold Award der Expo München ausgezeichnet.

Referat 2: – Hans Ulrich Schwarzenbach, Geschäftsführer, Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (ZEBA)

Der ZEBA wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, möglichst wenig Abfall zu verbrennen, dafür möglichst viele Abfallwertstoffe wiederzuverwerten. Seither hat sich das die Separatsammlung von verschiedenen Abfallfraktionen in der Gesellschaft etabliert und die Konsequente Abfallbewirtschaftung wird in der ganzen Schweiz umgesetzt. So sind beispielsweise die Ökihöfe im Kanton Zug eine Pionierleistung für das Recycling von Abfällen. Herr Schwarzenbach wird aufzeigen, was nun die Herausforderungen beim Thema Kunststoffabfall sind. Welche Kunststoffe lohnt es sich zu sammeln, wie erfolgt das Rezyklieren, was ist der gesetzliche Auftrag und wie ist die gesellschaftliche Akzeptanz?

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 09.06.2018, 10-15 Uhr | Repair Café Zug

Repair Café Zug: Wir reparieren in Zug
Bringen Sie Ihre defekten Lieblingsobjekte und Gegenstände ins Repair Café Zug. Reparieren Sie sie dort gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern. Die Reparaturen sind unentgeltlich. Werkzeuge können kostenlos genutzt und gängige Ersatzteile vor Ort gekauft werden.

Wann: Samstag, 9. Juni 2018, 10-15 Uhr
Wo: Fachmittelschule FMS Kanton Zug, Kontor

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Sa, 09.06.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 9. Juni 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern: 18.8. und 27.10.2018 (Schweizerischer Reparaturtag)

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 07.06.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (6)

«Geldstück → Papiergeld → Bitcoin»
Die Bitcoin-Euphorie ist ausgebrochen und der schwankende Kurs dieser Kryptowährung löst Nervosität aus. Was hat es mit diesem neuen Goldrausch auf sich? Sind die Kryptowährung die neuen globalen Zahlungsmittel und Vermögenswerte? Während digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin oder Dash Schlagzeilen machen, ist die Ausgabe der neu gestalteten Banknoten durch die Nationalbank noch nicht mal abgeschlossen. Ist dies gar die letzte physische Generation Banknoten? Wie kam es überhaupt dazu, dass echte Geldstücke aus Edelmetallen zu Papiergeld wurde und Kreditkarten durch virtuelle Währungen abgelöst werden? An diesem Abend schauen wir einerseits zurück auf die Entstehung und den Wandel der materiellen Form von Geld und schauen auf die Gegenwart und Zukunft, wo Geld wiederum seine Zustandsform wechselt.

Referat 1: – Dagmar Schönig, Schönig History, ehemalige Leiterin des Museums «Wertpapierwelt» in Olten, heute ein integrativer Teil des Schweizer Finanzmuseums in Zürich
Frau Schönig wird in ihrem Vortrag in der Geschichte zurückblicken und darüber berichten, wie sich der Tauschhandel über die Jahrhunderte langsam in eine monetarisierte Wirtschaftsform verwandelt hat. Ihr Blick führt uns von kostbaren Geldstücken, mit „echtem“ Wert, zur Entstehung des Papiergelds über heutige Banknoten bis in die Gegenwart, mit der Möglichkeit einer vollständigen Entmaterialisierung von Geld.

Referat 2: – Denis Bieri, Doktorand am IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug der HSLU Hochschule Luzern
Denis Bieri führt uns auf eine Reise ins Crypto Valley Zug: er bietet Einblick in die Geschichte und Entstehung von Kryptowährungen, ihre Funktionsweise sowie das Potential und die Skalierbarkeit. Wo liegen die Chancen und Risiken? Sind die Kryptowährungen nur ein vorübergehendes Phänomen und sind sie überhaupt sicher? Welche Werte werden in diesem neuen Geld abgebildet und sind sie tatsächlich rein immateriell?

Kurzpräsentation: – Gian Trepp, Journalist, Ökonom und Strategieberater «Kryptowährungen – Vom Hype zum E-Franken?»
Der Journalist und Ökonom Gian Trepp ist ein profunder Kenner der neuen Entwicklung im Finanzsystem. Er sieht grosse Chancen in der Blockchain- und Kryptografie-Technologie, wo Zug schon länger als eines der weltweit führenden Entwicklungszentren gilt. Gleichzeitig weist er in seinen Artikeln jeweils auch darauf hin, dem Reiz des „schnellen Geldes“ durch Spekulationen mit Kryptowährungen nicht blindlings zu verfallen.

Moderation der Podiumsdiskussion:  – Martin Stuber, Informatikkoordinator Kanton Zug

Donnerstag, 7. Juni 2018, 18 bis 19.30 Uhr
FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
(17-18 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

So, 27.05.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Rohstoffgeschichten

Von den Ressourcen der altsteinzeitlichen Jägerinnen und Sammler bis zum Recycling im 21. Jahrhundert.
Öffentliche Führungen durchs Museum und durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug
Wiederholung: Sonntag, 30. September 2018

Do, 24.05.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (5)

«Rohstoffvorkommen weltweit und in der Schweiz»
Mineralische Rohstoffe begleiten uns im täglichen Leben als Baustoffe oder als Salz in der Suppe. Die Schweiz ist klein, geologisch gesehen aber «steinreich». Trotzdem sind wir abhängig von Rohstoffen aus aller Welt.
Mineralische Rohstoffe spielen in unserem Leben eine zentrale Rolle. Vieles, was wir im täglichen Leben brauchen, wird aus diesen Bodenschätzen hergestellt: dazu gehören Metalle, Baurohstoffe wie Kies, Sand, Kalk und Ton sowie Industrieminerale wie Salz und Gips. Die Schweiz ist geologisch und tektonisch ein sehr abwechslungsreiches Land, deshalb sind einige dieser Rohstoffe wie Sande und Erden in gewaltigen Mengen vorhanden, andere müssen zum Teil oder vollständig importiert werden. Jedoch sind mineralische Rohstoffe für unser Zeitverständnis nicht erneuerbar – ausser eben in geologischen Zeiträumen, in Jahrmillionen.

An diesem Abend geht es hauptsächlich um die weltweiten Vorkommen, die heutige Nutzung und die Schweizer Abhängigkeit von mineralischen Rohstoffen. Weiter wird der Begriff Nachhaltigkeit nachvollziehbar gemacht, durch ein Verständnis für den Handlungsspielraum bei der langfristigen Nutzung von Ressourcen.

Referat 1: – Dr. Andreas Möri, Head of Geological Mapping, Bereich Landesgeologie, Bundesamt für Landestopografie (swisstopo)
In der Schweiz sind heute von den einheimischen mineralischen Rohstoffen vorwiegend die nichtmetallischen und nichtenergetischen wie zum Beispiel Sand, Kies oder Naturstein von wirtschaftlichem Interesse. Der einst verbreitete Abbau metallischer Erze hat nur noch historische Bedeutung. Dr. Andreas Möri spricht in seinem Vortrag auch über die weltweiten Vorkommen, die heutige Nutzung und die Schweizer Abhängigkeit von mineralischen Rohstoffen

Referat 2: – Dr. Xaver Edelmann, Präsident des World Resources Forum
Im Zentrum des Vortrags von Dr. Xaver Edelmann steht die nachhaltige Nutzung von mineralischen Rohstoffen weltweit. Er weist auf die aktuellen Folgen und die vielfältigen Herausforderungen des globalen Rohstoffabbaus und Rohstoffkonsums hin. Interessant hinsichtlich unserer Zukunft wird es dann, wenn Edelmann den oft, schnell und beinahe beliebig eingesetzten Begriff Nachhaltigkeit mit konkreten Ideen und Lösungen für die Ressourcennutzung nachvollziehbar macht.

Moderation der Podiumsdiskussion:  – Dr. Christian Suter, suterscience GmbH, Basel (Moderation)
Dr. Christian Suter bietet massgeschneiderte Dienstleistungen für Unternehmen im Bereich Technologie-Entwicklung und Innovation an. Ein Spezialgebiet des Naturwissenschaftlers ist die Entwicklung von Technologien für die Gewinnung, Umwandlung und Speicherung von Energie

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 17.05.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (4)

«Gold – Mythos und Realität»
Der Mythos und die gesellschaftlich-kulturelle Bedeutung von Gold stehen im Widerspruch zur sozialen und ökologischen Problematik beim Abbau. Der Abend vermittelt eindrückliche Lösungsansätze zum nachhaltigen Umgang mit dem allseits begehrten Rohstoff Gold.

Die Schweiz spielt eine entscheidende Rolle im weltweiten Goldgeschäft. Was aber unternehmen Schweizer Firmen und Institutionen, um ihrer Verantwortung in Bezug auf Fairness, Gesundheit und Nachhaltigkeit vom Goldabbau bis zum fertigen Schmuckstück gerecht zu werden? Wie sieht die Goldschmiede-Branche in der Schweiz aus und wie funktioniert der Markt. Gibt es faires Gold aus ökologischen Quellen? Antworten darauf geben die drei Experten des Abends.

Referat 1: – Nils Krauer, Regionalberater «Better Gold Initiative» (BGI)
Das Pionierprojekt „Better Gold Initiative for Artisanal and Small-Scale mining“ (BGI for ASM) unterstützt die Produktion von fair und nachhaltig abgebautem Gold von kleinen Minen und Bergbaukooperativen in Peru, Kolumbien und Bolivien. Die technischen, organisatorischen, sozialen und ökologischen Bedingungen der lokalen Goldmineure im Kleinbergbau sollen dabei verbessert werden. BGI unterstützt dabei die Label „Fairtrade“ und „Fairmined“ wie auch das Label „Responsible Jewellery Council“. Durch die Einführung von Minimalkriterien profitieren deutlich mehr Goldmineure und deren Familien von verbesserten Lebens- und Produktionsbedingungen.

Referat 2: – Christoph Minder, Vertreter eines Innerschweizer Edelmetall-Halbzeug-Produzenten und des Schweizer Oekogold-Labels
Wie sieht die Goldschmiede-Branche in der Schweiz aus und wie funktioniert der Markt. Gibt es faires Gold aus ökologischen Quellen? Schweizer Goldschmiede und Bijouterien mit dem Oekogold-Label verwenden für ihren Schmuck keine Edelmetalle, die direkt aus einer Mine kommen. Ihr Edelmetallhalbzeug stammt aus einer Quelle, die vom Responsible Jewellery Council (RJC) in London zertifiziert wurde – und damit garantiert, ausschliesslich Edelmetall aus Recycling zu gewinnen. Dazu werden keine Arbeitsschritte in Länder mit niedrigen Sozial- und Umweltstandards ausgelagert. Das Label verspricht, dass die Menschenrechte respektiert werden, und zwar vom Ankauf und der Rezyklierung des Altgoldes über die Herstellung des Rohmaterials bis zum Verkauf des neuen Schmuckstücks.

Moderation der Podiumsdiskussion:  – Jessica Zanetti, MSc Human-Geographie
Jessica Zanetti hat sich in ihrer Masterarbeit vertieft mit dem artisanalen (handwerklichen) Goldabbau und den Konsequenzen für die Arbeit in der Landwirtschaft in Burkina Faso befasst. Während ihrer dreimonatigen Feldarbeit vor Ort hat sie dokumentiert, wie sich die gesellschaftlichen und finanziellen Verhältnisse der lokalen Bevölkerung durch den Goldabbau verändert haben. Sie beobachtete aber auch die damit einhergehenden ökologischen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten beim Abbau.

Präsentationen Filmprojekt und Buch: Kurzpräsentation eines Filmprojekts der Moderatorin Jessica Zanetti zum Thema Gold, mit dem Ziel, die Verantwortlichen im Goldgeschäft der Schweiz und auch in Burkina Faso, für die Lebenslage der lokalen Minenarbeiter zu sensibilisieren. Buchpräsentation von Nils Krauer als Teil seines Referates: Das Buch «Vom Goldgräber zum Millionär?» erscheint voraussichtlich im März 2018, im Seismo Verlag.

Donnerstag, 17. Mai 2018, 18 bis 19.30 Uhr
FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 12.05.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 12. Mai 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern:  9.6. und 18.8.2018, 27.10.: Schweizer Reparaturtag

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 03.05.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (3)

«Boden: Funktion, Nutzung und Limiten?»
Unsere Böden gehören zum Wichtigsten, was wir haben. Wie steht es um Qualität und Quantität aus Schweizer und Zuger Sicht? Wie können Böden aufgewertet oder renaturiert werden? Im Zentrum des Abends steht die Erhaltung unseres Bodens als Lebensgrundlage.

Boden ist nicht erneuerbar und seine begrenzte Verfügbarkeit wird in der Schweiz immer stärker spürbar. Die Belastung mit Schadstoffen nimmt zwar tendenziell ab, und in Land- und Bauwirtschaft wurden Massnahmen zur schonenderen Bearbeitung eingeleitet. Dennoch schreiten der Verlust fruchtbaren Bodens und dessen Versiegelung durch den Bau von Gebäuden, Strassen und weiteren Infrastrukturen unvermindert voran.

Der Abend mit den beiden Referaten und der anschliessenden Podiumsdiskussion vermittelt Einsichten in das Leben und die Funktionen, wie auch in die Gefährdung und nachhaltige Nutzung verschiedener Böden aus Zuger und Schweizer Sicht. Wie können Böden geschützt, aufgewertet oder renaturiert werden? Anhand von Zuger Beispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie den anstehenden Herausforderungen in Zukunft begegnet werden kann. Moderiert wird der Anlass von Christoph Troxler, dem Abteilungsleiter Boden des Zuger Amts für Umweltschutz.

Referat 1: – Dr. Armin Keller: Agroscope – Nationale Beobachtung (NABO)
Bodenwelten: Warum der Boden eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen ist. Einsichten in verschiedene Böden, Bodenleben, Bodenfunktionen sowie die Gefährdung und nachhaltige Nutzung der Böden.

Referat 2: – Hans Sägesser: Dipl. Ing.-Agr. ETH – Bodenkundliche Baubegleitung
Bodennutzung: Aktueller Flächenverbrauch aus Sicht der Schweizer und Zuger Landwirtschaft, vorbeugender Bodenschutz, aktuelle Zuger Beispiele im Bereich von Bodenaufwertungen und Renaturierungen sowie anstehende Herausforderungen aus lokaler und nationaler Perspektive.

Moderation der Podiumsdiskussion: Christoph Troxler, Abteilungsleiter Boden, Amt für Umweltschutz, Zug

Donnerstag, 3. Mai 2018, 18 bis 19.30 Uhr in der FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug);
ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden.

Anmeldung erwünscht: ausstellung@bodenschätzewerte.ch
Der Eintritt ist frei.

So, 29.04.2018, 14-17 Uhr | Workshop Museum

Ein Werkstoff erobert Europa

Der Werkstoff Bronze hat zu technischem Fortschritt und Wohlstand geführt. Erleben Sie die Faszination des Bronzegusses bei Vorführungen von ExperimentA.
Wer mag, kann Zinnanhänger giessen und Spiralschmuck herstellen.

Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Do, 26.04.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (2)

«Was treibt die Mobilität von morgen an?»
Der Abend führt uns in die Zukunft der Mobilität: Die beiden Experten Prof. Dr. Markus Friedl und Christian Ochsenbein stellen folgende Fragen ins Zentrum ihrer Vorträge: Welche Speicher- und Antriebstechnologien sind aktuell vorhanden oder werden künftig wichtig werden? Welche Rohstoffe sind dafür nötig und wie und wo werden diese abgebaut?

Referat 1: – Prof. Dr. Markus Friedl
Das IET Institut für Energietechnik der HSR Hochschule für Technik Rapperswil leitet nationale und internationale Power-to-Gas-Projekte und leistet somit einen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Energieversorgung: Die Kernkompetenz am IET sind Power-to-Methane-Technologien, bei denen erneuerbarer Strom, Wasser und Kohlenstoffdioxyd in synthetisches Methan, das im bestehenden Erdgasnetz gespeichert werden kann, umgewandelt wird. Dieses erneuerbare Methan kann in konventionellen Technologien zur Wärmeerzeugung und in der Mobilität eingesetzt werden.

Referat 2: – Christian Ochsenbein, Batteriespezialist/Produktmanager Batteriewerk Schweiz AG,  batteriewerk.ch
Überblick über Strom-Speichertechnologien für die Mobilität: welche Technologien sind verfügbar, welche haben sich durchgesetzt und wieso? Was sind Zukunftstechnologien, an was wird geforscht? Welche Rohstoffe sind dafür nötig und wie und wo werden diese abgebaut? Energiespeicherlösungen konkret: was kann die Schweiz bieten und welche Akteure arbeiten an diesem Thema? Was sind die Erfahrungen von Firmen aus der Schweiz, als Zulieferer der Automotive-Industrie?

Präsentation eines Projektes:
Walter Fassbind, Ing. Umwelttechnik und Management FH MAS, Leiter der Abteilung Umwelt und Energie, Stadtökologe, eMobilität- und Speichertüftler sowie Landwirt, Turmwächter und Bierbrauer. Er zeigt, wie aus alten Laptop-, eBike- und Werkzeugakkus Elektrizitätsspeicher werden und dass auch eMobile mehr als nur Fahrzeuge sein können. Er präsentiert eine selbst gebaute «Power wall» mit rezyklierten Lithium-Akkus und ein bi-direktionales E-Mobil.

Moderation der Podiumsdiskussion: Christian Wirz, Präsident Verein E-Mobilität Zug, Institutsleiter WERZ

Donnerstag, 26. April 2018, 18 bis 19.30 Uhr in der Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug);
ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden.

Anmeldung erwünscht: ausstellung@bodenschätzewerte.ch
Der Eintritt ist frei.

Do, 19.04.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (1)

«Kulturhistorischer Blick auf Bodenschätze»
Im Zentrum des Abends stehen Steine und Metalle – insbesondere Kupfer. Die beiden Referenten werden auf die Entdeckung, auf die Verarbeitung und den Handel mit diesen Rohstoffen in der Geschichte der Menschheit eingehen. Schwerpunkt dabei ist die Schweiz.

Dr. Rainer Kündig, Geschäftsführer beim Netzwerk mineralische Rohstoffe Schweiz (NEROS)
Mit einem Überblick über die frühesten kulturellen Zugänge und Nutzungen von mineralischen Bodenschätzen.
Er geht der Frage nach, welche Steine in der Schweiz abgebaut und genutzt wurden?

Dr. Rouven Turck, Universität Zürich, Institut für Archäologie, FB Prähistorische Archäologie
Mit einem archäologischen Blick auf die prähistorische Nutzung von Kupfer: Bereits aus der Zeit um 4000 v. Chr. können die ersten Nutzungen von Kupfer in der Schweiz nachgewiesen werden.
Wo und wie wurde das Kupfer abgebaut? Was wurde aus dem Kupfer hergestellt? Welche Bedeutung hat das historisch wichtige Material heute noch?

Moderation:
lic.phil. Ulrich Eberli, Museumsleiter, Museum für Urgeschichte(n) Zug

18-19.30 Uhr in der Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Vor der Veranstaltung findet um 17 Uhr eine kurze Einführung in die Sonderausstellung statt.
Nach der Einführung kann die Ausstellung bis 18 Uhr individuell besucht werden.
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erwünscht: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 14.04.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 14. April 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern: 12.5, 9.6. und 18.8.2018

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 12.04.2018, 19.00 | Vernissage

Herzliche Einladung zur Vernissage in der Shedhalle und im Museum für Urgeschichte(n) Zug

  • Begrüssung:
    Ulrich Eberli, Leiter Museum für ­Urge­schichte(n) Zug
    Stephan Schleiss, Regie­rungs­rat, Direktor für Bildung und Kultur
    Christian Wirz-Töndury, Institutsleiter, Hochschule Rapperswil, Institut WERZ
  • Einführung in die Ausstellung:
    Dr. Ulrike Kastrup, ­Leiterin focusTerra, ETH Zürich
  • Steinklang-Musik von Matthias Brodbeck und Felix Perret
  • Apéro von der Äss-Bar
  • Flyer mit Einladung

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch