Vortragsreihe und Spezialveranstaltungen

In der öffentlichen Vortragsreihe (donnerstags, 18-19.30 Uhr) laden wir Experten und Expertinnen ein, über unseren Umgang mit Rohstoffen zu reden und mit Ihnen anschliessend zu diskutieren. Jeweils am 1. Sonntag des Monats gibt es eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung. Auch Spezialveranstaltungen des Museums und externe Angebote finden Sie hier. Bitte merken Sie sich die Termine vor und folgen Sie uns auf Facebook, damit Sie keine Veranstaltung verpassen.

Wichtige Terminänderung

Der Vortrag „Rohstoffhandelsplatz Schweiz“ vom 9.8.2018 wird auf den 13.09.2018 verschoben: Details zum Vortrag

Do, 21.06.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (7)

«Kunststoffe: Fluch oder Segen?»
Kunststoff ist im Alltag des 21. Jahrhunderts allgegenwärtig, aber nicht frei von Schwierigkeiten. Die Herstellung basiert grösstenteils auf Erdöl, und Kunststoffabfälle verschmutzen die entlegensten Winkel unseres Planeten auf Jahrhunderte hinaus. Welches sind die Chancen und Vorteile, die Kunststoff gegenüber anderen Werkstoffen so beliebt macht? Und ist Kunststoff-Recycling die richtige Antwort auf den zunehmenden Plastikabfall, oder liegt die Lösung in neuen, biobasierten Kunststoffen?
Die Archäologie der Zukunft wird das 20. und beginnende 21. Jahrhundert der «Plastikzeit» zuordnen. Der Siegeszug des Kunststoffs begann mit der Entwicklung erdölbasierter Kunststoffe zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die zunehmende Verfügbarkeit von Erdöl beschleunigte das Wachstum der Kunststoffindustrie nach dem zweiten Weltkrieg. Das neue Material bot viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Werkstoffen. Heute werden rund 4 Prozent der jährlichen Erdölproduktion zu Kunststoff verarbeitet, und fast gleich viel wird zusätzlich als Energie für dessen Herstellung verbraucht.
Mehr und mehr zeigen sich auch die Schattenseiten des Produktes. Kunststoffe sind sehr beständig und zersetzen sich erst nach Jahrhunderten. Dabei entstehen giftige Chemikalien und Mikroplastik, der sich im Wasser, in den Böden und schliesslich auch in unserer Nahrungskette anreichert. Zudem ist Erdöl als Ausgangsmaterial endlich. Für die Zukunft sind daher einerseits neue Kunststoffe gefragt, die nicht auf Erdöl basieren und solche, die ohne Rückstände abbaubar sind. Anderseits braucht es Lösungen, die eingesetzten Mengen zu reduzieren und für das Recycling der Kunststoffe.

Referat 1: – Daniel Schwendemann, Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung der HSR Hochschule für Technik Rapperswil

Daniel Schwendemann stellt in seinem Beitrag die Chancen der Kunststofftechnik in den Vordergrund und gibt Einblicke in zukunftsweisende Forschungsprojekte und Anwendungen. Auch kritische Aspekte werden diskutiert. Im Bereich des Recyclings werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dazu gehört auch Creamelt, ein an der HSR Hochschule für Technik in Rapperswil entwickeltes Projekt, das alte Skischuhe rezykliert und in Material für 3D-Drucker umwandelt. Hierfür wurden sie 2017 mit dem Materialica Gold Award der Expo München ausgezeichnet.

Referat 2: – Hans Ulrich Schwarzenbach, Geschäftsführer, Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (ZEBA)

Der ZEBA wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, möglichst wenig Abfall zu verbrennen, dafür möglichst viele Abfallwertstoffe wiederzuverwerten. Seither hat sich das die Separatsammlung von verschiedenen Abfallfraktionen in der Gesellschaft etabliert und die Konsequente Abfallbewirtschaftung wird in der ganzen Schweiz umgesetzt. So sind beispielsweise die Ökihöfe im Kanton Zug eine Pionierleistung für das Recycling von Abfällen. Herr Schwarzenbach wird aufzeigen, was nun die Herausforderungen beim Thema Kunststoffabfall sind. Welche Kunststoffe lohnt es sich zu sammeln, wie erfolgt das Rezyklieren, was ist der gesetzliche Auftrag und wie ist die gesellschaftliche Akzeptanz?

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

So, 1.7.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Einstündige, öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug
Wiederholung: Sonntag, 5. August 2018 und 2. September 2018

Do, 05.07.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (8)

«Seltene Metalle für die digitale Welt»
Der zunehmende Verbrauch von Edel- und Spezialmetallen für moderne Technologien stellt unsere Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Mit der so genannten Energiewende wird die europäische und schweizerische Energieversorgung grundlegend umgestaltet. Auch der Bedarf an mobilen Endgeräten (wie Smartphones, Tablets und Laptops) wird in den nächsten Jahren weltweit weiterhin rasant ansteigen. All diese Technologien benötigen für ihre Funktionen Metalle, deren Gesamtvorkommen auf der Erde gering und zudem ungleich verteilt ist. Am Anlass wird thematisiert, welche Herausforderungen dies mit sich bringt, wie wir sicherstellen können, dass wir auch in Zukunft über diese wichtigen Rohstoffe verfügen, und wie wir sie nachhaltig gewinnen, einsetzen und wiederverwerten können.

Referat 1: – Dr. Patrick Wäger, Leiter Labor für Technologie und Gesellschaft, Empa St. Gallen
Seltene Metalle sind in der Erdkruste deutlich weniger häufig vertreten als klassische Industriemetalle wie Aluminium, Eisen oder Zink. Trotzdem sind sie nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken: Indium beispielsweise finden wir als transparentes und leitendes Indiumzinnoxid in Flachbildschirmen, die Seltenerdelemente Neodym, Dysprosium und Praseodym als Bestandteile von Permanentmagneten z.B. in Elektromotoren, oder Tantal in Elektrolytkondensatoren für miniaturisierte elektronische Geräte. Der zunehmende Einsatz seltener Metalle u.a. in der Informations- und Kommunikationstechnologie stellt uns vor verschiedene Fragen. Haben wir genug von diesen Metallen, um deren Nachfrage zu decken? Weshalb gelten aus heutiger Sicht viele seltene Metalle als „kritische Rohstoffe“? Wie können wir verantwortungsvoll mit diesen Metallen umgehen? In seinem Vortrag wird Patrick Wäger diesen Fragen nachgehen und berichten, was die Forschung dazu zu sagen hat.

Referat 2: – Dr. Christian Hagelüken, Director EU Government Affairs, Umicore AG & Co. KG
Die europäische Industrie ist in hohem Mass abhängig von Metallimporten für die Umsetzung der Energiewende, für den Fahrzeugbau und für andere High-Tech Produkte. Elektronikaltgeräte bilden eine heimische Sekundärlagerstätte, durch deren effizientes Recycling ein wichtiger Beitrag zur Rohstoffversorgung geleistet werden kann. Allerdings sind in der Praxis auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft noch eine Reihe von Hindernissen zu überwinden. Es gilt, effiziente Prozessketten zu entwickeln, die mit hohen Ausbeuten auch die meist nur in Spuren enthaltenen wirtschaftsstrategischen Metalle aus komplexen Materialkombinationen gewinnen. Innovative Recyclingverfahren allein reichen allerdings nicht aus. Nur wenn Altgeräte umfassend gesammelt und solchen qualitativ hochwertigen Prozessen zugeführt werden, kann das Potenzial vollumfänglich genutzt werden. Hier bestehen derzeit noch erhebliche Defizite, und es bedarf neuer Formen der Akteurskooperation, Sammel- und Recyclinganreize sowie der Schaffung transparenter Stoffströme. Um eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft zu erreichen, sind auch unterstützende gesetzliche Rahmenbedingungen entscheidend. Der Vortrag erläutert die Chancen und Herausforderungen des Recyclings von Elektroaltgeräten aus der Praxisperspektive eines führenden Materialtechnologie- und Recyclingunternehmens.

Moderation der Podiumsdiskussion: – Alessandra Hool, Geschäftsführerin “Entwicklungsfonds Seltene Metalle” (ESM Foundation)

Ort: FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20/22, 6300 Zug; vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug
Zeit: 18 bis 19.30 Uhr (ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung gratis besucht werden)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

So, 5.8.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Einstündige, öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug
Wiederholung: Sonntag, 2. September 2018

Vortrag 09.08.2018, verschoben auf 13.09.2018, 18-19.30 | (9)

„Rohstoffhandelsplatz Schweiz“ Verschoben auf 13.09.2018

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug).

Achtung: Der Vortrag findet neu am 13. September 2018 statt.

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 18.08.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 18. August 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern: 27.10.2018 (Schweizerischer Reparaturtag)

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 23.08.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (10)

„Faszination Edelsteine und Kristalle“

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Details folgen…

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Diese Veranstaltung ist auch für Familien mit Kindern und für Jugendliche geeignet.

Do, 30.08.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (11)

«Bergwerk Stadt – Abfall ist wertvoll»

Abfall ist Rohstoff: In Städten und wo sonst viele Menschen leben, wohnen und konsumieren, entsteht eine sogenannte «urbane Sekundär-Rohstoffmine». Es gilt, diese kurz- oder mittelfristig gelagerten Rohstoffe zurückzugewinnen, etwa aus dem Abfall oder aus dem Gebäudebestand. Das «Urban Mining», das Rückgewinnen dieser urbanen Sekundär-Rohstoffe wird zunehmend auch von marktwirtschaftlichen Motiven geleitet, denn die vermeintlichen Abfälle sind ökonomisch wertvoll. Darum ist es faszinierend zu erfahren, wo die Schweiz in diesem Bereich bereits steht oder wo noch weitere Rohstoffminen auf ihren Abbau warten. Anhand von alltäglichen Abfällen wird der Begriff «Urban Mining» im Vortrag veranschaulicht: Das Publikum erhält einen Blick hinter die Kulissen des Kehrichts und des Recyclings.

Referat 1: – Christian Wirz-Töndury, Dozent an der Hochschule für Technik Rapperswil und Leiter des Zuger Institut WERZ – Wissen Energie und Rohstoffe Zug

Christian Wirz zeigt in seinem Referat, wie heute in Strassen, Häusern und in Abfällen nach Rohstoffen geschürft wird. Doch wie wird aus einer Gürtelschnalle, welche im Abfallsack landet wieder ein Stahlträger? Und weshalb ist sogar der Gang zur Toilette für Sekundär-Rohstoff-Mineure interessant? Ein Blick in die Zukunft, beispielsweise aufs Schürfen in Minergie Häusern runden den Vortrag ab und geben einen Einblick in die neue Sichtweise der Rohstoffgewinnung und dem Denken in Stoffkreisläufen.

Referat 2: – Patrick Geisselhardt, Geschäftsführer Swiss Recycling, Dachorganisation der Recycling-Systeme in der Schweiz
Patrik Geisselhardt referiert über den Wert einzelner Bodenschätze anhand von konkreten Beispielen wie Plastikverpackungen oder Elektro-Geräten. Es werden die Werte des Recyclings in unserer Gesellschaft erörtert und bildhaft der Umgang mit Abfällen gestern, heute und morgen aufgezeigt. Schliesslich werden mögliche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des Urban Mining und einem optimierten Umgang mit Rohstoffen, Stichwort Kreislaufwirtschaft, diskutiert.

Moderation der Podiumsdiskussion: – Christian Wirz-Töndury

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 01.09.2018 14-24 Uhr | 7. Zuger Kunstnacht

Kunstschaffende aus der Region setzen sich im Rahmen der Zuger Kunstnacht und anlässlich der Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte» künstlerisch mit Rohstoffen und Ressourcen auseinander. An der Bar kann man sich mit Getränken erfrischen und mit Suppe stärken.
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Vollständiges Programm: www.zugerkunstnacht.ch

So, 2.9.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Einstündige, öffentliche Führung durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Do, 06.09.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (12)

„Life­ cycle of a mine“

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Details folgen…

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 13.09.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (9)

«Rohstoffhandelsplatz Schweiz»

Die Schweiz ist traditionell ein weltweit bedeutender Handelsplatz für Rohstoffe, dessen Bedeutung im letzten Jahrzehnt markant zugenommen hat. Dies obwohl unser Land kaum eigene Bodenschätze beherbergt. Der Standort Schweiz bietet internationalen Handels- und Bergbaufirmen markante Vorteile, wie tiefe Steuern und eine schwache staatliche Kontrolle, verbindliche Rechtsgrundlagen und stabile politische Verhältnisse. An diesem Abend werden wir zusammen mit den eingeladenen Expertinnen und Experten auf die Bedeutung und die damit verbundene Verantwortung des Rohstoffhandelsplatzes Schweiz, sowie den Standort Zug eingehen. Zusätzlich wird Einblick in die tägliche Arbeit eines Rohstoff-Händlers gegeben. Zum Schluss wird das gesellschaftlich teilweise kontrovers wahrgenommene Thema im Rahmen einer Podiumsdiskussion zusammen mit den anwesenden Fachleuten besprochen

Referat 1: – Julie Tomka, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen SIF
Frau Tomka wird in Ihrem Referat aus einer interdepartementalen Perspektive auf die Schweizer Rohstoffbranche eingehen und unterschiedliche Themen behandeln. Zum einen wird Sie die Bedeutung und die Herausforderung des Rohstoffhandelsplatzes Schweiz aufzeigen. Zum anderen aber auch welche Verantwortung die handelnden Unternehmen und der Staat selbst dabei tragen. Auch die Rolle einer Aufsichtsbehörde sowie die aktuelle politische Lage werden in Ihrem Referat behandelt.

Referat 2: – Martin Fasser, Präsident der Zuger Commodity Association
Herr Fasser wird in seinem Referat den Fokus auf die Geschichte und Gegenwart des Rohstoffhandelsplatzes Schweiz sowie auch den Standort Zug legen. Zusätzlich gibt er Einblicke in die tägliche Arbeit eines Rohstoffhändlers. Zum Schluss darf gerne politisch über die Thematik diskutiert werden.

Moderation der Podiumsdiskussion: – Dr. iur. Elisabeth Bürgi Bonanomi, Rechtsanwältin, University of Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Hinweis: Diese Veranstaltung wurde vom 9. August 2018 auf 13. September 2018 verschoben!

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 20.09.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (13)

„Rohstoffaufnahme des menschlichen Körpers“

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Details folgen…

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Fr, 21.09.2018, 11-22 Uhr | Filme für die Erde Festival

Filme für die Erde, das Festival für Nachhaltigkeit gleichzeitig in über 16 Städten der Schweiz und Liechtenstein:

Do, 04.10.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (14)

„Mehr sein, weniger haben: Glück und Konsum“

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Details folgen…

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

13. August bis 12. Oktober 2018 | Erlebnisworkshop «Steinzeitliche Schatzsuche»

Sommeraktion für Schulklassen
Bereits in der Steinzeit wurden die Schätze der Natur abgebaut und genutzt. Viele Rohstoffe waren im Umland der Siedlungen zu finden, andere mussten von weit her eingetauscht werden.
Von August bis Oktober begeben sich Schulklassen im Wald auf Rohstoff-Schatzsuche. Sie erfahren den Umgang und den Handel mit Rohstoffen in der Steinzeit und vergleichen ihn mit der heutigen Zeit.
Der Workshop lässt sich über die Steinzeit hinaus mit den Arbeitsfeldern Arbeit, Pflanzen – Tiere – Lebensräume, Mitmensch und Raum und Zeit des Fachbereichs Mensch und Umwelt verbinden. Er kann auch gut mit anderen Angeboten des Museums kombiniert werden.

Für Schulen aus dem Kanton Zug kostenlos; ausserkantonale Klassen bezahlen pro Workshop pauschal Fr. 40.00 und Fr. 2.00 Eintritt pro Kind.
Termine nach Vereinbarung: 041 728 28 87 / info.schulklassenbesuch@zg.ch

Flyer Erlebnisworkshop Rohstoffe KMUZ (pdf)

So, 30.09.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Rohstoffgeschichten

Von den Ressourcen der altsteinzeitlichen Jägerinnen und Sammler bis zum Recycling im 21. Jahrhundert.
Öffentliche Führungen durchs Museum und durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Do, 18.10.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (15)

„Stein und Wein (mit Weindegustation)“

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Details folgen…

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

So, 21.10.2018, 14-17 Uhr | Gold und Finissage

Dem Gold auf der Spur

Zum Ende der Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte» präsentieren wir den Rohstoff Gold aus archäologischer Sicht.
Archäotechniker Johannes Weiss berichtet von seinen Erlebnissen als Goldsucher in Schweizer Gewässern. Kinder können selber Gold waschen.

Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Wir empfehlen zudem:
Schweizerische Goldwäschervereinigung: Goldwaschmaterial und Kurse

Sa, 27.10.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair-Café im Neubad und Schweizerischer Reparaturtag

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 27. Oktober 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Weitere Veranstaltungen

Wir empfehlen folgende Veranstaltungen zum Umgang mit unseren Rohstoffen:

Velobörsen 2018

An den Velobörsen in der ganzen Schweiz warten schöne, günstige und fahrtüchtige Velos auf eine neue Fahrerin oder einen neuen Fahrer:
Velobörsenkalender von Pro Velo

Vergangene Veranstaltungen

Sa, 09.06.2018, 10-15 Uhr | Repair Café Zug

Repair Café Zug: Wir reparieren in Zug
Bringen Sie Ihre defekten Lieblingsobjekte und Gegenstände ins Repair Café Zug. Reparieren Sie sie dort gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern. Die Reparaturen sind unentgeltlich. Werkzeuge können kostenlos genutzt und gängige Ersatzteile vor Ort gekauft werden.

Wann: Samstag, 9. Juni 2018, 10-15 Uhr
Wo: Fachmittelschule FMS Kanton Zug, Kontor

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Sa, 09.06.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 9. Juni 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern: 18.8. und 27.10.2018 (Schweizerischer Reparaturtag)

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 07.06.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (6)

«Geldstück → Papiergeld → Bitcoin»
Die Bitcoin-Euphorie ist ausgebrochen und der schwankende Kurs dieser Kryptowährung löst Nervosität aus. Was hat es mit diesem neuen Goldrausch auf sich? Sind die Kryptowährung die neuen globalen Zahlungsmittel und Vermögenswerte? Während digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin oder Dash Schlagzeilen machen, ist die Ausgabe der neu gestalteten Banknoten durch die Nationalbank noch nicht mal abgeschlossen. Ist dies gar die letzte physische Generation Banknoten? Wie kam es überhaupt dazu, dass echte Geldstücke aus Edelmetallen zu Papiergeld wurde und Kreditkarten durch virtuelle Währungen abgelöst werden? An diesem Abend schauen wir einerseits zurück auf die Entstehung und den Wandel der materiellen Form von Geld und schauen auf die Gegenwart und Zukunft, wo Geld wiederum seine Zustandsform wechselt.

Referat 1: – Dagmar Schönig, Schönig History, ehemalige Leiterin des Museums «Wertpapierwelt» in Olten, heute ein integrativer Teil des Schweizer Finanzmuseums in Zürich
Frau Schönig wird in ihrem Vortrag in der Geschichte zurückblicken und darüber berichten, wie sich der Tauschhandel über die Jahrhunderte langsam in eine monetarisierte Wirtschaftsform verwandelt hat. Ihr Blick führt uns von kostbaren Geldstücken, mit „echtem“ Wert, zur Entstehung des Papiergelds über heutige Banknoten bis in die Gegenwart, mit der Möglichkeit einer vollständigen Entmaterialisierung von Geld.

Referat 2: – Denis Bieri, Doktorand am IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug der HSLU Hochschule Luzern
Denis Bieri führt uns auf eine Reise ins Crypto Valley Zug: er bietet Einblick in die Geschichte und Entstehung von Kryptowährungen, ihre Funktionsweise sowie das Potential und die Skalierbarkeit. Wo liegen die Chancen und Risiken? Sind die Kryptowährungen nur ein vorübergehendes Phänomen und sind sie überhaupt sicher? Welche Werte werden in diesem neuen Geld abgebildet und sind sie tatsächlich rein immateriell?

Kurzpräsentation: – Gian Trepp, Journalist, Ökonom und Strategieberater «Kryptowährungen – Vom Hype zum E-Franken?»
Der Journalist und Ökonom Gian Trepp ist ein profunder Kenner der neuen Entwicklung im Finanzsystem. Er sieht grosse Chancen in der Blockchain- und Kryptografie-Technologie, wo Zug schon länger als eines der weltweit führenden Entwicklungszentren gilt. Gleichzeitig weist er in seinen Artikeln jeweils auch darauf hin, dem Reiz des „schnellen Geldes“ durch Spekulationen mit Kryptowährungen nicht blindlings zu verfallen.

Moderation der Podiumsdiskussion:  – Martin Stuber, Informatikkoordinator Kanton Zug

Donnerstag, 7. Juni 2018, 18 bis 19.30 Uhr
FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
(17-18 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

So, 27.05.2018, 15.30 Uhr | Öffentliche Führung

Rohstoffgeschichten

Von den Ressourcen der altsteinzeitlichen Jägerinnen und Sammler bis zum Recycling im 21. Jahrhundert.
Öffentliche Führungen durchs Museum und durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte».
Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug
Wiederholung: Sonntag, 30. September 2018

Do, 24.05.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (5)

«Rohstoffvorkommen weltweit und in der Schweiz»
Mineralische Rohstoffe begleiten uns im täglichen Leben als Baustoffe oder als Salz in der Suppe. Die Schweiz ist klein, geologisch gesehen aber «steinreich». Trotzdem sind wir abhängig von Rohstoffen aus aller Welt.
Mineralische Rohstoffe spielen in unserem Leben eine zentrale Rolle. Vieles, was wir im täglichen Leben brauchen, wird aus diesen Bodenschätzen hergestellt: dazu gehören Metalle, Baurohstoffe wie Kies, Sand, Kalk und Ton sowie Industrieminerale wie Salz und Gips. Die Schweiz ist geologisch und tektonisch ein sehr abwechslungsreiches Land, deshalb sind einige dieser Rohstoffe wie Sande und Erden in gewaltigen Mengen vorhanden, andere müssen zum Teil oder vollständig importiert werden. Jedoch sind mineralische Rohstoffe für unser Zeitverständnis nicht erneuerbar – ausser eben in geologischen Zeiträumen, in Jahrmillionen.

An diesem Abend geht es hauptsächlich um die weltweiten Vorkommen, die heutige Nutzung und die Schweizer Abhängigkeit von mineralischen Rohstoffen. Weiter wird der Begriff Nachhaltigkeit nachvollziehbar gemacht, durch ein Verständnis für den Handlungsspielraum bei der langfristigen Nutzung von Ressourcen.

Referat 1: – Dr. Andreas Möri, Head of Geological Mapping, Bereich Landesgeologie, Bundesamt für Landestopografie (swisstopo)
In der Schweiz sind heute von den einheimischen mineralischen Rohstoffen vorwiegend die nichtmetallischen und nichtenergetischen wie zum Beispiel Sand, Kies oder Naturstein von wirtschaftlichem Interesse. Der einst verbreitete Abbau metallischer Erze hat nur noch historische Bedeutung. Dr. Andreas Möri spricht in seinem Vortrag auch über die weltweiten Vorkommen, die heutige Nutzung und die Schweizer Abhängigkeit von mineralischen Rohstoffen

Referat 2: – Dr. Xaver Edelmann, Präsident des World Resources Forum
Im Zentrum des Vortrags von Dr. Xaver Edelmann steht die nachhaltige Nutzung von mineralischen Rohstoffen weltweit. Er weist auf die aktuellen Folgen und die vielfältigen Herausforderungen des globalen Rohstoffabbaus und Rohstoffkonsums hin. Interessant hinsichtlich unserer Zukunft wird es dann, wenn Edelmann den oft, schnell und beinahe beliebig eingesetzten Begriff Nachhaltigkeit mit konkreten Ideen und Lösungen für die Ressourcennutzung nachvollziehbar macht.

Moderation der Podiumsdiskussion:  – Dr. Christian Suter, suterscience GmbH, Basel (Moderation)
Dr. Christian Suter bietet massgeschneiderte Dienstleistungen für Unternehmen im Bereich Technologie-Entwicklung und Innovation an. Ein Spezialgebiet des Naturwissenschaftlers ist die Entwicklung von Technologien für die Gewinnung, Umwandlung und Speicherung von Energie

Ort: Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (Mit vorgängiger Führung durch die Ausstellung: 17 Uhr Museum für Urgeschichte(n) Zug)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Do, 17.05.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (4)

«Gold – Mythos und Realität»
Der Mythos und die gesellschaftlich-kulturelle Bedeutung von Gold stehen im Widerspruch zur sozialen und ökologischen Problematik beim Abbau. Der Abend vermittelt eindrückliche Lösungsansätze zum nachhaltigen Umgang mit dem allseits begehrten Rohstoff Gold.

Die Schweiz spielt eine entscheidende Rolle im weltweiten Goldgeschäft. Was aber unternehmen Schweizer Firmen und Institutionen, um ihrer Verantwortung in Bezug auf Fairness, Gesundheit und Nachhaltigkeit vom Goldabbau bis zum fertigen Schmuckstück gerecht zu werden? Wie sieht die Goldschmiede-Branche in der Schweiz aus und wie funktioniert der Markt. Gibt es faires Gold aus ökologischen Quellen? Antworten darauf geben die drei Experten des Abends.

Referat 1: – Nils Krauer, Regionalberater «Better Gold Initiative» (BGI)
Das Pionierprojekt „Better Gold Initiative for Artisanal and Small-Scale mining“ (BGI for ASM) unterstützt die Produktion von fair und nachhaltig abgebautem Gold von kleinen Minen und Bergbaukooperativen in Peru, Kolumbien und Bolivien. Die technischen, organisatorischen, sozialen und ökologischen Bedingungen der lokalen Goldmineure im Kleinbergbau sollen dabei verbessert werden. BGI unterstützt dabei die Label „Fairtrade“ und „Fairmined“ wie auch das Label „Responsible Jewellery Council“. Durch die Einführung von Minimalkriterien profitieren deutlich mehr Goldmineure und deren Familien von verbesserten Lebens- und Produktionsbedingungen.

Referat 2: – Christoph Minder, Vertreter eines Innerschweizer Edelmetall-Halbzeug-Produzenten und des Schweizer Oekogold-Labels
Wie sieht die Goldschmiede-Branche in der Schweiz aus und wie funktioniert der Markt. Gibt es faires Gold aus ökologischen Quellen? Schweizer Goldschmiede und Bijouterien mit dem Oekogold-Label verwenden für ihren Schmuck keine Edelmetalle, die direkt aus einer Mine kommen. Ihr Edelmetallhalbzeug stammt aus einer Quelle, die vom Responsible Jewellery Council (RJC) in London zertifiziert wurde – und damit garantiert, ausschliesslich Edelmetall aus Recycling zu gewinnen. Dazu werden keine Arbeitsschritte in Länder mit niedrigen Sozial- und Umweltstandards ausgelagert. Das Label verspricht, dass die Menschenrechte respektiert werden, und zwar vom Ankauf und der Rezyklierung des Altgoldes über die Herstellung des Rohmaterials bis zum Verkauf des neuen Schmuckstücks.

Moderation der Podiumsdiskussion:  – Jessica Zanetti, MSc Human-Geographie
Jessica Zanetti hat sich in ihrer Masterarbeit vertieft mit dem artisanalen (handwerklichen) Goldabbau und den Konsequenzen für die Arbeit in der Landwirtschaft in Burkina Faso befasst. Während ihrer dreimonatigen Feldarbeit vor Ort hat sie dokumentiert, wie sich die gesellschaftlichen und finanziellen Verhältnisse der lokalen Bevölkerung durch den Goldabbau verändert haben. Sie beobachtete aber auch die damit einhergehenden ökologischen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten beim Abbau.

Präsentationen Filmprojekt und Buch: Kurzpräsentation eines Filmprojekts der Moderatorin Jessica Zanetti zum Thema Gold, mit dem Ziel, die Verantwortlichen im Goldgeschäft der Schweiz und auch in Burkina Faso, für die Lebenslage der lokalen Minenarbeiter zu sensibilisieren. Buchpräsentation von Nils Krauer als Teil seines Referates: Das Buch «Vom Goldgräber zum Millionär?» erscheint voraussichtlich im März 2018, im Seismo Verlag.

Donnerstag, 17. Mai 2018, 18 bis 19.30 Uhr
FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Zeit: 18-19.30 Uhr (ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden)

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 12.05.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 12. Mai 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern:  9.6. und 18.8.2018, 27.10.: Schweizer Reparaturtag

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 03.05.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (3)

«Boden: Funktion, Nutzung und Limiten?»
Unsere Böden gehören zum Wichtigsten, was wir haben. Wie steht es um Qualität und Quantität aus Schweizer und Zuger Sicht? Wie können Böden aufgewertet oder renaturiert werden? Im Zentrum des Abends steht die Erhaltung unseres Bodens als Lebensgrundlage.

Boden ist nicht erneuerbar und seine begrenzte Verfügbarkeit wird in der Schweiz immer stärker spürbar. Die Belastung mit Schadstoffen nimmt zwar tendenziell ab, und in Land- und Bauwirtschaft wurden Massnahmen zur schonenderen Bearbeitung eingeleitet. Dennoch schreiten der Verlust fruchtbaren Bodens und dessen Versiegelung durch den Bau von Gebäuden, Strassen und weiteren Infrastrukturen unvermindert voran.

Der Abend mit den beiden Referaten und der anschliessenden Podiumsdiskussion vermittelt Einsichten in das Leben und die Funktionen, wie auch in die Gefährdung und nachhaltige Nutzung verschiedener Böden aus Zuger und Schweizer Sicht. Wie können Böden geschützt, aufgewertet oder renaturiert werden? Anhand von Zuger Beispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie den anstehenden Herausforderungen in Zukunft begegnet werden kann. Moderiert wird der Anlass von Christoph Troxler, dem Abteilungsleiter Boden des Zuger Amts für Umweltschutz.

Referat 1: – Dr. Armin Keller: Agroscope – Nationale Beobachtung (NABO)
Bodenwelten: Warum der Boden eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen ist. Einsichten in verschiedene Böden, Bodenleben, Bodenfunktionen sowie die Gefährdung und nachhaltige Nutzung der Böden.

Referat 2: – Hans Sägesser: Dipl. Ing.-Agr. ETH – Bodenkundliche Baubegleitung
Bodennutzung: Aktueller Flächenverbrauch aus Sicht der Schweizer und Zuger Landwirtschaft, vorbeugender Bodenschutz, aktuelle Zuger Beispiele im Bereich von Bodenaufwertungen und Renaturierungen sowie anstehende Herausforderungen aus lokaler und nationaler Perspektive.

Moderation der Podiumsdiskussion: Christoph Troxler, Abteilungsleiter Boden, Amt für Umweltschutz, Zug

Donnerstag, 3. Mai 2018, 18 bis 19.30 Uhr in der FMS Zug, Aula Athene, Hofstrasse 20, 6300 Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug);
ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden.

Anmeldung erwünscht: ausstellung@bodenschätzewerte.ch
Der Eintritt ist frei.

So, 29.04.2018, 14-17 Uhr | Workshop Museum

Ein Werkstoff erobert Europa

Der Werkstoff Bronze hat zu technischem Fortschritt und Wohlstand geführt. Erleben Sie die Faszination des Bronzegusses bei Vorführungen von ExperimentA.
Wer mag, kann Zinnanhänger giessen und Spiralschmuck herstellen.

Ort: Museum für Urgeschichte(n) Zug, Hofstrasse 15, 6300 Zug

Do, 26.04.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (2)

«Was treibt die Mobilität von morgen an?»
Der Abend führt uns in die Zukunft der Mobilität: Die beiden Experten Prof. Dr. Markus Friedl und Christian Ochsenbein stellen folgende Fragen ins Zentrum ihrer Vorträge: Welche Speicher- und Antriebstechnologien sind aktuell vorhanden oder werden künftig wichtig werden? Welche Rohstoffe sind dafür nötig und wie und wo werden diese abgebaut?

Referat 1: – Prof. Dr. Markus Friedl
Das IET Institut für Energietechnik der HSR Hochschule für Technik Rapperswil leitet nationale und internationale Power-to-Gas-Projekte und leistet somit einen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Energieversorgung: Die Kernkompetenz am IET sind Power-to-Methane-Technologien, bei denen erneuerbarer Strom, Wasser und Kohlenstoffdioxyd in synthetisches Methan, das im bestehenden Erdgasnetz gespeichert werden kann, umgewandelt wird. Dieses erneuerbare Methan kann in konventionellen Technologien zur Wärmeerzeugung und in der Mobilität eingesetzt werden.

Referat 2: – Christian Ochsenbein, Batteriespezialist/Produktmanager Batteriewerk Schweiz AG,  batteriewerk.ch
Überblick über Strom-Speichertechnologien für die Mobilität: welche Technologien sind verfügbar, welche haben sich durchgesetzt und wieso? Was sind Zukunftstechnologien, an was wird geforscht? Welche Rohstoffe sind dafür nötig und wie und wo werden diese abgebaut? Energiespeicherlösungen konkret: was kann die Schweiz bieten und welche Akteure arbeiten an diesem Thema? Was sind die Erfahrungen von Firmen aus der Schweiz, als Zulieferer der Automotive-Industrie?

Präsentation eines Projektes:
Walter Fassbind, Ing. Umwelttechnik und Management FH MAS, Leiter der Abteilung Umwelt und Energie, Stadtökologe, eMobilität- und Speichertüftler sowie Landwirt, Turmwächter und Bierbrauer. Er zeigt, wie aus alten Laptop-, eBike- und Werkzeugakkus Elektrizitätsspeicher werden und dass auch eMobile mehr als nur Fahrzeuge sein können. Er präsentiert eine selbst gebaute «Power wall» mit rezyklierten Lithium-Akkus und ein bi-direktionales E-Mobil.

Moderation der Podiumsdiskussion: Christian Wirz, Präsident Verein E-Mobilität Zug, Institutsleiter WERZ

Donnerstag, 26. April 2018, 18 bis 19.30 Uhr in der Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug);
ab 17 Uhr kann die Ausstellung nach kurzer Einführung individuell besucht werden.

Anmeldung erwünscht: ausstellung@bodenschätzewerte.ch
Der Eintritt ist frei.

Do, 19.04.2018, 18-19.30 | Vortragsreihe (1)

«Kulturhistorischer Blick auf Bodenschätze»
Im Zentrum des Abends stehen Steine und Metalle – insbesondere Kupfer. Die beiden Referenten werden auf die Entdeckung, auf die Verarbeitung und den Handel mit diesen Rohstoffen in der Geschichte der Menschheit eingehen. Schwerpunkt dabei ist die Schweiz.

Dr. Rainer Kündig, Geschäftsführer beim Netzwerk mineralische Rohstoffe Schweiz (NEROS)
Mit einem Überblick über die frühesten kulturellen Zugänge und Nutzungen von mineralischen Bodenschätzen.
Er geht der Frage nach, welche Steine in der Schweiz abgebaut und genutzt wurden?

Dr. Rouven Turck, Universität Zürich, Institut für Archäologie, FB Prähistorische Archäologie
Mit einem archäologischen Blick auf die prähistorische Nutzung von Kupfer: Bereits aus der Zeit um 4000 v. Chr. können die ersten Nutzungen von Kupfer in der Schweiz nachgewiesen werden.
Wo und wie wurde das Kupfer abgebaut? Was wurde aus dem Kupfer hergestellt? Welche Bedeutung hat das historisch wichtige Material heute noch?

Moderation:
lic.phil. Ulrich Eberli, Museumsleiter, Museum für Urgeschichte(n) Zug

18-19.30 Uhr in der Aula FMS, Hofstrasse 20, Zug (vis-à-vis Museum für Urgeschichte(n) Zug)
Vor der Veranstaltung findet um 17 Uhr eine kurze Einführung in die Sonderausstellung statt.
Nach der Einführung kann die Ausstellung bis 18 Uhr individuell besucht werden.
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erwünscht: ausstellung@bodenschätzewerte.ch

Sa, 14.04.2018, 11-15 Uhr | Repair Café Luzern

Repair Café im Neubad Luzern

Einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Dinge. Die 2009 in Holland entstandene Idee der Repair Cafés bringt beide Gruppen zusammen. Freiwillig engagierte Experten helfen bei der Reperatur von Alltagsgegenständen, die sonst im Abfall landen würden. Dieses Angebot ist kostenlos, freiwillige Spenden sind willkommen.

 Reparaturangebot:Velos, Elektronische Geräte (Computer, Lampen, Küchengeräte), Textilien (Kleider, Vorhänge), Holz (Möbel, Spielzeug)

So funktioniert’s:
​- Das defekte Elektrogerät, den Stuhl, das Fahrrad, Kleider, Spielzeug etc. in Repair Café bringen.
– Durch die Unterstützung von freiwilligen Experten die Gegenstände reparieren. (Ersatzteile werden vor Ort günstig verkauft.)
​- Fachsimpeln und dabei Kaffee und Kuchen geniessen.

Wann: Samstag, 14. April 2018, 11-15 Uhr
Wo: Bistro Neubad, Bireggstrasse, Luzern
Weitere Termine in Luzern: 12.5, 9.6. und 18.8.2018

Partner:
Der Kulturpool
Labor Luzern
Velo Bude Neubad

Veranstalter: Neubad

Dies ist eine Satelitenveranstaltung zur Sonderausstellung „BodenSchätzeWerte“.

Do, 12.04.2018, 19.00 | Vernissage

Herzliche Einladung zur Vernissage in der Shedhalle und im Museum für Urgeschichte(n) Zug

  • Begrüssung:
    Ulrich Eberli, Leiter Museum für ­Urge­schichte(n) Zug
    Stephan Schleiss, Regie­rungs­rat, Direktor für Bildung und Kultur
    Christian Wirz-Töndury, Institutsleiter, Hochschule Rapperswil, Institut WERZ
  • Einführung in die Ausstellung:
    Dr. Ulrike Kastrup, ­Leiterin focusTerra, ETH Zürich
  • Steinklang-Musik von Matthias Brodbeck und Felix Perret
  • Apéro von der Äss-Bar
  • Flyer mit Einladung

Anmeldung: ausstellung@bodenschätzewerte.ch